Die Vernetzung der Hügel bauenden Waldameisen in der Tier- und Pflanzenwelt des Waldes ist mannigfaltig und bewirkt eine Stabilisierung des ökologischen Gleichgewichts im Walde.

Mit Waldameisen ist die Lebensgemeinschaft des Waldes wesentlich stabiler als ohne, denn die Waldameisen sind
  • eine wichtige Nahrungsgrundlage für viele Waldtiere,
  • bedeutende Verbreiter von Samen,
  • wirksame Vertilger von Schadinsekten,
  • Förderer des für viele Insekten notwendigen Honigtaus,
  • in ihren Nesthügeln Gastgeber für viele Tierarten
  • sowie nicht zuletzt Bodenbildner.

In dieser Weise wirken die Waldameisen auf die Glieder der Lebensgemeinschaft des Waldes, aber selbstverständlich wirken diese auch ihrerseits auf die Waldameisen ein.

Wussten Sie schon, dass
  • in Deutschland 111 verschiedene Ameisenarten vorkommen?
  • 9 heimische Waldameisenarten auffällige Nesthügel errichten?
  • in einem großen Waldameisennest mehr als eine Million Arbeiterinnen leben können?
  • eine Million Waldameisen nur etwa 7 kg wiegen?
  • manche Waldameisennester nur eine Königin enthalten, andere jedoch mehrere hundert Königinnen?
  • eine Waldameisenkönigin bis zu 25 Jahre leben kann, die Arbeiterin dagegen nur bis zu 6 Jahre?
  • eine Waldameisenarbeiterin etwa das 40-fache ihres Eigengewichtes tragen kann?
  • ein großes Waldameisenvolk an einem Tag bis zu 100.000 Beutetiere verzehren kann?
  • in der Nähe von Waldameisenkolonien die Waldtracht der Bienen stark gefördert wird?
  • Waldameisen infolge ihrer großen Zahl an Nestern und Einzeltieren ein wichtiges Glied im Ökosystem des Waldes darstellen?
  • Der Mensch den Waldameisen auf verschiedene Weise oft schwersten Schaden zufügt?
  • Waldameisen seit über 200 Jahren unter Naturschutz stehen?